Urologische Gemeinschaftspraxis Augsburg
Dres. Rothamel, Nippold, Fretschner und Manski

urologen augsburg

Die Sterilisation (Vasektomie) als sichere und schonende Verhütungsmethode

Abbildung Verhütung mit Sterilisation und Vasektomie

Die Sterilisation des Mannes (die Vasektomie) ist die sicherste Verhütungsmethode. Aus der Sicht eines Paares ist die Vasektomie auch die schonendste Methode für die Verhütung. Alle anderen Verhütungsmethoden sind entweder unsicherer oder belasten die Frau stärker als die Vasektomie den Mann belastet. Die Vasektomie wird von uns schonend und schmerzfrei in lokaler Betäubung oder auf Wunsch auch in Narkose durchgeführt.

Die Beratung vor einer Vasektomie ist wird von den Krankenkassen übernommen und ist für Kassenpatienten wie auch für Privatpatienten kostenfrei. Sprechen Sie mit uns, wir informieren Sie gerne. Termine erhalten Sie über die Telefonnummer 08 21 / 51 22 00 oder über unseren Online-Terminplaner. Die Kosten für die Sterilisation sind eine private Gesundheitsleistung und werden leider weder von der gesetzlichen Krankenversicherung noch von der privaten Krankenversicherung getragen.

Operative Technik der Vasektomie

Die lokale Betäubung in Höhe des äußeren Leistenrings ermöglicht eine schmerzfreie Durchführung des Eingriffs. Auf Wunsch können Sie auch die Vasektomie in Narkose erhalten, der Eingriff findet dann ambulant im DIAKO statt. Die Haut des Hodensacks wird auf beiden Seiten jeweils mit einem kleinen wenige Millimeter langen Schnitt eröffnet oder die Haut wird mit Hilfe eines speziellen Instruments aufgedehnt (Vasektomie ohne Skalpell). Die Samenleiter werden von umliegenden Blutgefäßen und Nerven abpräpariert und ein Teilstück des Samenleiters entfernt. Die verbliebenden Enden und die Hautöffnung werden durch Nähte geschlossen.

Nach Sterilisation bleibt die Hormonproduktion in den Hoden unverändert, auch die Erektionsfähigkeit des Penis wird nicht beeinflusst. Die weiterhin in den Hoden produzierten Spermien werden nach der Durchtrennung der Samenleiter vom Körper resorbiert. Das Ejakulat eines sterilisierten Mannes enthält keine Spermien mehr, ist ansonsten aber hinsichtlich von Menge und Aussehen unverändert!

Was ist nach der Vasektomie zu beachten?

Sie sollten eine körperliche Schonung für 1 bis 2 Tage einplanen. Dies senkt das Nachblutungsrisiko. Die Wundpflaster können Sie ohne Probleme selbst wechseln. Eine Fadenentfernung ist nach dem Eingriff nicht notwendig. Nach circa sechs und zwölf Wochen werden zwei Kontrolluntersuchungen des Ejakulats erfolgen, um den Erfolg der Vasektomie zu dokumentieren. Erst wenn keine Samenzellen (Spermien) mehr in der Samenflüssigkeit (Ejakulat) nachweisbar sind, ist ungeschützter Geschlechtsverkehr ohne Gefahr einer Schwangerschaft möglich. Zur Sicherheit empfehlen wir auch die Untersuchung der Samenflüssigkeit nach einem Jahr, um die (sehr seltene) schleichende Rekanalisation zu erkennen.